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Musiksommer in Eisenberg 2018
Datum: Samstag, 18. August 2018 17:00

Veranstaltungsort: Státní zámek Jezeří (Schloss Eisenberg)  |  Stadt: Horní Jiřetín , Tschechien

Jan Kobow - Tenor
Alena Hönigová - Fortepiano

Franz Schubert (1797–1828)

Sonett I., D. 628, 1818

Sonett II, D. 629, 1818

Sonett III., D. 630, 1818

Sonate f moll, D. 625, 1818 1. und 3. Satz

Grablied für die Mutter , D. 616, 1818
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Franz Schubert

Das Marienbild, D. 623, 1818

Johann Wenzel Tomaschek (1774 - 1850))

Eclogue Nr. 6

Carl Maria von Weber (1786 - 1826)

Volkslieder, 1818:

Gelehrtheit

Mein Schatzerl ist hübsch

Wenn ich ein Voglein wär’

Rosen im Haare

Jan Václav Hugo Voříšek (1791–1825)

Rhapsodie Op. 1, Nr. 1, 1818

Carl Löwe (1796–1869)

Edward, Nr.1, Balladen, Op. 1, 1818

Sehnsucht (Goethe)

Erlkönig, Nr. 3, 1818 (Goethe), Balladen, Op. 1, 1818

 Man könnte schwer, besser die musikalische Atmosphäre des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts zu charakterisieren als durch Genre des Liedes. Diese Form bietet beispiellose Ausdrucksmöglichkeiten und eine innige Verbindung des Gesangs und der Klavierbegleitung; sie reicht von lustigen kurzen Liedern bis hin zu durchkomponierten Dramen.
Obwohl „musikalische Poesie“ begann, sich schon seit der Mitte des 18. Jahrhunderts zu engerem Sinne des Wortes Lied zu entwickeln, im 19. Jahrhundert kommt es zu einer großen Veränderung ihres Inhalts. Es hört auf, ein bloßes Gedicht zu sein, zu dem eine Melodie erfunden wurde und dann bloß harmonisiert. Komponisten suchen Stärke des Ausdrucks in der Einheit der Sprache, Gesang und Begleitung. Beethovens Lieder spiegeln diese Entwicklung wider - ihre Klangstruktur ist komplizierter, umfangreicher. Sein erster Liedkreis "An die ferne Geliebte" war eine riesige Inspiration für das ganze Jahrhundert. 600 Schuberts Lieder konnten als sein intimes Tagebuch gesehen werden. Die Entwicklung dieser Gattung kam aus dem deutschsprachigen Raum und ihre Komponisten wurden durch die schönsten Texte der Zeit inspiriert. Goethes Gedichte waren besonders populär, und Fausts Publikation im Jahre 1808 ließ keinen einzigen Songschriftsteller kalt.
Qualität der Worte und Musik in diesem Genre ist gleich bedeutungsvoll, und wer hörte den vertonten Goethe oder Heine, vergisst gleich den berühmten italienischen Wohlklang. Im Schloss Eisenberg wird es in der Aufführung eines der führenden Künstler dieses Genres - Jan Kobow gehört. Tiefe Kenntnisse des Repertoires, seine stilistisch reine Interpretation sowie sein Verständnis von Poesie und Deklamation, wird er nicht nur mit Publikum teilen.

 

 

Telefon
00420 724 326 031 (Herr M. Přibyl)
E-Mail
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Adresse
zámek Jezeří, Schloss Eisenberg
Horní Jiřetín , Tschechien

 

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  • Samstag, 18. August 2018 17:00

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